22.April - Tag 63 Jean/Las Vegas Mandalay Hotel und Aquarium Ein sonniger Tag und wie geschaffen für den Pool. Nach dem eigenen Frühstück also raus ans Wasser. Der Pool ist geheizt und nett von vielen Palmen umgeben. Allerdings zwischen den beiden Hotel-Gebäuden platziert. Das bedeutet, nach 12 Uhr ist hier keine Sonne mehr. Der Pool ist badewannenwarm, und es macht Spaß, mal einfach so rumzuplanschen. Der nebenan liegende Jacuzzi bzw. Spa, ist dann sehr heiß, tut aber gut. Nach 15 Minuten darin ist es allerdings genug. Das Sonnenbad muß leider ausfallen, da mittlerweile dicke Wolken aufgezogen sind und ein scharfer Wind durch die Häuserschlucht pfeift. Also raus, aufs Zimmer und fein gemacht, um ins „Mandalay" in Vegas zu fahren. Dort steht auf jeden Fall der Besuch im Shark-Reef Aquarium an. Bei der Ankunft dort ist es mittlerweile bereits nach 12 Uhr, und der Magen knurrt und - wie durch Fügung - liegt direkt vor meiner Nase das Büffet - Restaurant vom Mandalay Hotel. 14.95 Dollar plus Tax ist zwar happig - aber ich sage Ihnen - ein Volltreffer. Endlich mal kann man schlemmen aus mehr als 100 verschiedenen - qualitativ hochwertigen Gerichten, Salaten, Käsebüffet! Obst, italienische Küche, chinesische Küche, auch einiges Mexikanisches, dazu 4 Sorten Fleisch vom Koch vorgeschnitten und mehrere bereits angerichtete Fleischsorten. Der Hammer aber war, es gab geräucherten Lachs vom Feinsten in Mengen¼ und keiner ging dran, weil es hier in den USA nicht so üblich und bekannt ist. Dazu auch gedünsteter Lachs, andere Sorten Fisch und sogar Heringsstip! Das Dessertbüffet umfasste bestimmt 20 verschiedene Sorten, zum Teil von „Künstlerhand" entworfen (z.B. ein Schokoladenschälchen mit Mousse au Chocolat gefüllt). Es war ein sehr magenfüllendes Programm! Anschließend hätte ich gerne ein Nickerchen gemacht, aber es stand ja das Aquarium an. Der Preis: 15.95 Dollar. Mir hat es da gefallen, weil das Thema getroffen war: „Shark-Reef". Am Anfang waren die Becken mit seltenen Krokodilen gefüllt in einer Art Maya-Landschaft aus Steinen, Girlanden und Malereinen bzw. Steinmetzarbeiten. Stellenweise wurde Nebel reingeblasen, um eine Dschungellandschaft darzustellen. Höhepunkt war aber sicher die riesige Riff-Landschaft über mehrere Räume verteilt, in der man auch außergewöhnliche Haie bewundern konnte. Es gipfelte in einer Röhre, wie es sie mittlerweile in vielen Aquarien gibt. Der letzte Raum war eine nachgebaute, gesunkene Galeere, um deren „Reste" es natürlich von Haien und anderen Riffbewohnern wimmelte. Sehr gut und liebevoll gemacht. Es gab keine Glaskästen, sondern offenen Terrarien (auch für die Piranhas) Auch die Tiere selbst waren nicht der übliche Standard, sondern ungewöhnlich, gezielt ausgesucht und auch z. T. sehr groß, was noch seltener ist. Der Preis war berechtig, und ich kann nur empfehlen dort hinzugehen.
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