Tag 012

2. März - Tag 12 St. Petersburg und Tampa
Welch ein Tag, Sonne satt und Temperaturen um die 30 Grad. Das Frühstück war wie
erwartet prima. In der Rezeption habe ich mich schlau gemacht, wo die örtliche „Library" ist
und diese auch problemlos gefunden. Überraschend für mich war nur, dass es dort
fast 40 Internet-Plätze gab - natürlich alle kostenlos zu benutzen - und an fast allen Plätzen
RENTNER saßen. Das war ein wahres Kommen und Gehen von Rentnern. Ich war
beeindruckt. Ich saß auch neben einem, der war ca. 75 Jahre. Aber mit welchem Tempo der in
die Tasten klopfte, das war was. Ich habe mich nur getraut rüberzuschielen,
was er denn da so machte, aber nen Job hat er wohl nicht gesucht¼
Auf dem Rückweg war ich schnell in einem weiteren Supermarkt, man muß sich ja
schließlich schlau machen, was es alles so gibt. Dort konnte man auch mal wieder „Member" werden,
habe ich auch prompt gemacht. Hat mir wieder Prozente gebracht, die direkt von der Rechnung abgezogen wurden.
Ich würde mich nicht wundern, wenn ich nach meiner Rückreise stapelweise
Supermarkt-Mitgliedskarten hätte, kann ich ja dann im Ebay
verhökern. Da es Essenszeit war, habe ich mir mal das schnelle Fastfood gegönnt. Hier scheinen die
Firmen auch auf den Trichter gekommen zu sein, dass ein 3-in-1 Laden und proppenvoll,
besser ist als drei leere Einzel-Lokale. Dieses „Restaurant" bot Taco Bell - ist mexikanische Fastfood,
Pizza Hut - ist Pizza, und Kentucky Fried Chicken - ist ein Hühnerladen an. Für
den Kunden praktisch. Er kann mehrere Sorten kombinieren und/oder er braucht nicht so weit
zu fahren zu einem Einzelladen. Selbstredend kriegt man hier zum Essen einen leeren!
Getränkebecher und kann an einer Art „Tankstelle für Getränke" nachfüllen so oft man will
und was man von diesen Softdrinks probieren will.
Gelernt habe ich dabei: mit Verschlußdeckel kriegt man mehr Cola rein, und der Becher
bleibt dann beim Halten/Tragen „ rund" und läuft nicht über.
Da heute nix großartiges mehr passiert, möchte ich die eine oder andere Ergänzung
nachtragen:
Ein Kapitel zu Walt Disney World Ressort im Orlando-Umland. Diese Vergnügungswelt ist
so groß und wenn man die anderen Attraktionen wie Wasserparks, Hotelanlagen mit riesigen
künstlichen Beaches und die Golfanlagen dazu nimmt, kann man einen Vollurlaub dafür
verplanen. Und da das Disney-Gelände noch nicht einmal zu einem Viertel erschlossen ist,
wächst und wächst und wächst die Anlage jedes Jahr um mindestens eine Attraktion weiter.
Momentan gibt es 4 riesige Themenparks und alles drum herum, was man sich so wünscht.
Schauen Sie im Internet nach, dort finden Sie alle Informationen ausführlich und bebildert beschrieben.
Voll ist es hier eigentlich immer, aber es gibt tatsächlich Zeiten, in denen weniger als 10.000
Menschen pro Tag da sein sollen. Ganz voll ist es um die Hauptfeiertage weltweit und von
Juni bis August. Da knubbeln sich hier locker 90.000 Menschen am Tag. Die Wartezeiten an
den Hauptattraktionen sind dann natürlich sehr lang, und ein Tag müsste 48 Stunden haben
und würde immer noch nicht reichen, um alles gesehen und erlebt zu haben.
Wenn Sie nicht im Park selbst, sondern in Kissimee oder Orlando wohnen, nehmen Sie
unbedingt den Shuttles- Service Ihres Hotels in Anspruch, um nach Disneyland zu kommen.
Parken kostet 6 Dollar extra, und man hat weite Wege bis zum Eingang/Auto. Mit dem
Hotelshuttle wird man direkt vor den Haupteingang gebracht und dort auch wieder abgeholt.
Wie ich Ihnen schon am Anfang der Reise empfohlen habe, besorgen Sie sich Ihre
Eintrittskarten am besten an den diversen Sonderpreis-Schaltern in Orlando, wo Sie mit
riesigen Rabatten Tickets bekommen. Ich glaube, auch von Deutschland aus gekauft, sind die Tickets zu teuer.
Falls Sie noch Zeit haben, besuchen Sie unbedingt „ Seaworld". Hier finden Sie die gesamte
Flora und Fauna von Florida und zum Teil der ganzen Welt, Heerscharen von Flamingos,
viele sehr seltene Tiere die hier mühevoll wieder aufgezogen wurden, die seltenen Manatees
bzw. Seekühe ( wenn Sie diese sehen, werden Sie nicht glauben, dass diese Tiere mal den
Seeleuten als „Vorlage" zur berühmten „Meermaid" gedient haben soll - aber nach Monaten
auf See kann man sich diese Riesen auch schöngucken.¼) und auch die Shows mit den
Killerwalen und Delphinen, eigentlich ist hier alles im Überfluss, was so ein Park haben
sollte. Und deshalb immer mal wieder einen Besuch wert. Können Sie auch im Internet
nachlesen. Soviel für heute. Draußen ist es drückend geworden, und fast wünsche ich mir einen Regenguss.



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