21. Februar - Tag 2 Orlando Um 4:30 Uhr war der Schlaf zu Ende. Zu Hause ist es ja schließlich 10:30 Uhr. Also erst mal die wichtigsten Dinge umgeräumt und kontrolliert. Das Handy funktioniert übrigens hier in Orlando-ein Triband vorausgesetzt. Dürfte aber mächtig teuer sein. Ich bevorzuge Telefon- Karten vom Inder am I-Drive, da kriegt man am meisten Einheiten für sein Geld, z.Zt. kostet es 1.5cent die Minute in den USA ohne Verbindungsgebühr als Vergleichspreis. Was das Frühstück angeht - ich mag „Dennys"- aber auch die „Ponderosa" hat einen guten Ruf. Bei der Gelegenheit: hier in Orlando wird man von Gutscheinen erschlagen, es gibt nichts wofür man nicht Rabatt kriegt, und nur ein Neuling zahlt die regulären Preise. Natürlich ist auch viel Schmu dabei. Macht sich z.B. gut mit Frühstücks-Buffet für 3.99 Dollar zu werben. Daß da noch Steuer draufkommt und der Kaffee und/oder Saft extra bezahlt werden muß, wird gerne verschwiegen. Vom obligatorischen Tipp für die Kellnerin ganz zu schweigen. Aber unterm Strich spart man, und niemand braucht sich zu genieren, mit den Gutscheinen ganz gezielt auf Tour zu gehen, das gilt im Übrigen ganz besonders für MickyMausLand. Viele Händler an der Strasse verkaufen die Tickets um die 20 Dollar pro Stück und Tag billiger, in unserem Hotel kostete ein Ticket bei Kauf von 2 Stück nur 27 Dollar pro Stück. Bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern läppert sich das ganz nett! Höllisch aufpassen muß man trotzdem: da gibt es auch die Spezies, die es noch billiger anbieten als die Straßenhändler, die einen sogar am Hotel abholen, aber total verschweigen, dass es eine Werbefahrt ist! Und bevor dann nicht der letzte Kochtopf oder was auch immer verkloppt ist, gibts nix mit MickeyMaus! Zu „MickeyMausLand" selbst - mehr an anderer Stelle! Viel unternommen habe ich an diesem Tag nicht. Irgendwie ist der Körper schon da aber der Rest noch unterwegs. Mir hilft da immer viel Schlaf. Aber auf keinen Fall verzichtet habe ich am Abend auf den Gang in meine Lieblingskneipe namens „Bennigans". Dort gehe ich - wenn ich hingehe - immer zur Happy-Hour-Zeit direkt an die Bar, schlabbere meine 2 Bierchen für den Preis von einem und esse ne Kleinigkeit dazu. Man lernt an der Bar immer nette Leute kennen für ein nettes Pläuschchen oder man lernt mal wieder was dazu - z.B. was Amis unter einem Cocktail verstehen¼.Der Vorteil des „anderBarsitzens" ist der, dass man nicht gehen muß, wenn man noch nicht will, weil selten einer auf den Hocker wartet und man nicht so viel Trinkgeld hinblättern muß wie an Tischen. Dazu hat man meist nette Kellner fürs Auge und oftmals sind diese Keeper sogar aus Europa. Um 8:30 Uhr war ich wieder auf Matratzen-Horchdienst.
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