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 | Spanien 2010 - März |
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1. und 2. März 2010 Tripp zum Montgo und Frühschoppen
Gestern war das Wetter wieder traumhaft sonnig und warm. Und wir dachten, es würde Zeit, unser Versprechen bei unseren Nachbarn Peter und Katrina einzulösen und mit den beiden auf den Montgo zu fahren, Orchideen bzw. den „Frauenschuh“ zu sehen. Im Tal war es windig, und wir nahmen vorsichtshalber Jacken mit. Aber siehe da, oben „auf´m Berg“ war es absolut windstill und schweisstreibend warm. Zum ersten Mal hatten wir das Erfolgserlebnis, dass die Klosterkirche endlich mal geöffnet hatte, und wir da mal reinschauen konnten. Hinten kurz vor dem Leuchtturm hatten wir eine fantastische Aussicht. Einerseits über die Bucht nach Javea hinunter und andererseits weit übers Mittelmeer, das heute wassermässig extrem blau wirkte. Dort oben war es ruhig und sehr friedlich und einfach schön. Und es waren einfach 2 erholsame Stunden, bevor wir wieder im Tal, in Denia und auf dem Weg nach Pepe waren.
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Unterwegs hatten wir dann noch spontan beschlossen, die schon seit ebenfalls vielen Tagen beschlossenen „Frühschoppen“ auch mit Traudl und Erich am nächsten Tag stattfinden zu lassen. Laut Wetterbericht sollte das Wetter wieder gut werden. Und so hatten Anni und ich als ursprünglicher Initiator dieser Nachbarschafts-Minifeier heute morgen volles Programm. Anni stand sogar bereits um 7 Uhr auf, damit all die geplanten Frühschoppen - Leckereien auch pünktlich vorbereitet waren bis 11 Uhr. Passte auch alles, fast auf die Minute, obwohl wir auch noch auf die schnelle einkaufen waren. Jeder brachte einen Tisch und Stühle mit, und gemütlich sass man dann zusammen. Traudl hatte leckeren schwäbischen Kartoffelsalat gemacht und Fleischküchle, sprich Frikos. Auf Peters Liste stand eine Pfanne voll Rührei. Er hatte noch zu tun und kam später. Und da waren wir schon ziemlich satt. Und so muss er mit seinem Beitrag warten bis Ende des Jahres, wenn wir uns hier hoffentlich alle wieder treffen. Aber Frühschoppen geht ja immer – spontan und unkonventionell. Schön wäre es gewesen, wenn wir wieder Sonne satt gehabt hätten. Aber es war sehr mühsam. Der Nebel aus den Bergen war stärker und der leichte Wind fühlte sich dann eher feuchtkalt an. Und so tranken wir unseren Kaffee bei Traudl und Erich im Wohnmobil. Kurz nach 15 Uhr machten wir dann Schluss mit unserem Frühschoppen. Es waren ein paar schöne, fröhliche und entspannende Stunden und absolut wiederholungs-bedürftig...
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Frühschoppen bei Anni & Dagmar |
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Grillen bei Hannes und Ursel |
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Kaffee & Kuchen bei Traudl und Erich |
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Alltag & Packen auf Pepe |
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8.3.-13.3.2010 …..the Time is over...
Kaum zu glauben, aber drei Monate Spanien Festland sind fast vorbei. Ja, es hat wieder Spass gemacht. Ja, es war zugleich erholsam und stressig. Ja, wir werden wiederkommen. Als Resumee kann man sagen: es war schön wie immer, auch wenn das Wetter nicht mehr so sonnig ist wie in den Jahren davor. Aber es ist immer noch besser und dieses Jahr besonders viel besser, als in Deutschland. Nun stehen hier für uns die letzten Tage an.
Und so kommt es, dass wir, anstatt in der Sonne zu sitzen und zu entspannen, darüber nachdenken, was wir an "Einrichtungs-Gegenständen" wie z.B. ein separates Kochzelt, Bänke, Stühle, Tische etc. wieder mitnehmen nach Deutschland, und was wir hier im Campingplatz-Magazin, gut eingepackt, deponieren für unseren nächsten Aufenthalt. Und natürlich macht man noch Einkaufstrips für die Leckereien der Gegend, die es in Deutschland nicht so frisch und preiswert gibt - ungespritzte Orangen und Zitronen, Mandeln, einheimische Liköre aller Art für die Lieben daheim, oder den ganz fantastischen Wein aus der Gegend. Dazu aber auch Handfestes wie Oliven in vielen Variationen oder Artischocken, die hier in Massen geerntet und "eingedost" werden.
Und man feiert die diversen "Abschiedsfeten" hier auf dem Platz. Mit unseren Nachbarn rechts und links zum Beispiel "Frühschoppen", mit alten Bekannten an der nächsten Ecke ein Grillfest und am Freitag noch eine tolle Paella-Party. Und dazwischen muss man natürlich packen, packen, packen. Uns war gar nicht so bewusst, wieviel Sachen man so mit sich rumschleppt. Und so wird jeder Zentimeter Platz ausgenutzt, um etwas zu verstauen. Selbstverständlich gibt es die unentbehrliche Nachbarschaftshilfe. Sonst wäre es auch noch langweilig, und es gäbe bestimmt nichts zu lachen. Und wenn einem das alles zum Halse raushängt, dann geht es an den Strand. Der Vorteil ist, dass man immer endlosen Sandstrand vorfindet, egal wie das Wetter ist. Besonders schön ist es natürlich, wenn die Sonne scheint, und der Wind nicht so stark ist. Irgendwo auf der Strecke gibt es hinter den Dünen immer ein Cafe das man ansteuert, um in der Sonne sitzend einen leckeren Cafe con Leche zu trinken. Und wenn es draussen ungemütlich, grau und stürmisch ist, dann trinkt man eben den spanischen "steifen Grog".
Momentan Sorgen macht uns nur noch der erneute Wintereinbruch, dessen Auswirkungen bis runter nach Barcelona reichen. Die Liste der Camping-Rückfahrer, die auf der Autobahn in Spanien und Frankreich eingeschneit sind, ist lang. Auch von hier sitzen einige dort fest. Witzig ist, dass sogar die "Route de Soleil", momentan über 20 Zentimeter Schnee hat. Und das ist dann schon heftig, weil wir alle über diese Autobahn in den Norden düsen bzw. in den Süden. Und wie wir hörten, ist schweres Schnee-Räumgerät unbekannt, und daher ist es mühsam die Autobahnen wieder freizuschaufeln. Ob die das mit Besen machen? Hoffen wir das beste. Sonst fahren wir eben ein paar Tage später von hier weg. Immer noch besser hier in der Sonne abzuwarten, als eingeschneit zwischen endlos langen LKW-Reihen zu stehen.
Und während draussen ein erneut wolkenloser Himmel mit einer gerade aufgehenden Sonne und folgenden Temperaturen von 20 Grad auf uns wartet, warten WIR einfach mal ab, was so wird mit dem Wetter in den nächsten Tagen auf dem Weg zurück nach Deutschland. Schön war es auf jeden Fall hier.Und friedlich und lustig. Und wenn ab April das jetzige Platz-Internet (sprich unbefriedigend funktionierendes Wi-Fi) abgeschafft und durch ein neues, kostenloses und funktionierendes Netz ersetzt werden soll, dann ist das auch ein Grund Ende des Jahres wieder nach hier zu kommen...
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Paella bei Hubert und Marita
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Wir sagen "adios" bis voraussichtlich zum Frühherbst 2010 ... Vorgenommen haben wir uns eine Route, die uns von Frankreich aus nach Galicien/Nordspanien, dann entweder über Portugal bis an die Algarve oder alternativ .. von Santiago de Compostela aus über den "Silberweg" (Jakobsweg) südlich bis nach Sevilla führt, um dann hier auf Pepe wieder anzukommen! Wir freuen uns drauf!
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Spanien 2010 - Februar Spanien-Jakobsweg/Rundreise 2010
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