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 | Schweiz-17.6.2006 |
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17.06.06 Heimfahrt im Tiefflug innerhalb 8 Stunden reiner Fahrzeit
Sooo weit ist Saas-Grund gar nicht entfernt, wenn man gut durchkommt. Wir haben 2 mal jeweils 1 Stunde Pause gemacht, bzw. noch eingekauft. Und so haben wir gesamt nur 10 Stunden gebraucht – 2 Stunden weniger als auf dem Hinweg. Aber da hatten wir ja auch andere Probleme….. Der Morgen war grau und wolkenverhanden. Ein bisschen nieselte es sogar. Das richtige Wetter um nach Hause zu fahren, man ist nicht so traurig abreisen zu müssen. Abfahrt war kurz vor 7 Uhr und eigentlich lief alles problemlos. Runter ins Tal, ein bisschen durch das Rhonetal, dann wieder rauf auf den Berg zum Lötschberg-Tunnel. Dort warteten wir gerade mal 10 Minuten bis die anderen Autos raus gefahren waren. Pünktlich um 8 Uhr rollten wir in und durch den Tunnel. Dieses Mal war es nicht mehr so schlimm, wie beim letzten Mal. Ich machte einfach die Augen zu, war sowieso noch müde vom Aufstehen mitten in der Nacht. Alles in allem hat die ganze Prozedur mal gerade 20 Minuten gedauert, 25 Franken für die einfache Fahrt gekostet und das wars. Die Fahrt ging weiter wieder runter ins Tal, von dort auf die Autobahn Richtung Bern bzw. Basel. An der „Grenze“ haben wir dann mal lauthals rumgemeckert. So ein junger Schnösel vom Zoll hielt uns an, wollte die Papiere sehen und war drauf und dran auch noch das Auto zu filzen. Wir protestierten lautstark, er solle sich lieber mal um die Leute kümmern, die laut palavernd mit Fahnen der unterschiedlichsten Länder am Zoll problemlos durchgewunken wurden. Wir wären schließlich nur drei alte Frauen, die aus dem Urlaub kämen! Natürlich wissen wir, dass vor dem Zoll alle Menschen gleich sind, aber wir fanden das nun echt albern, dass ausgerechnet der DEUTSCHE Zoll in Form eines jungen Beamten die Muskeln spielen ließ. Die Schweizer Kollegen grinsten sich sowieso eins. Er ließ uns dann nach unserem lauten Gemecker aber ziehen…. Die weitere Fahrt war ereignislos, wir machten nur noch Essens-Pause und kauften an anderer Stelle noch mal ein bisschen ein. Ist ja hier schon sehr viel billiger als in der Schweiz. Und Gott sei dank haben die Supermärkte nun ja auch Samstags länger als 14 Uhr wie früher auf.Gegen 17 Uhr waren wir dann in Erkelenz, haben die Autos wieder umgepackt und gegen 17:30 waren wir dann auch wieder zu Hause. Natürlich wollten wir Fußball gucken und freuten uns schon. Heute morgen wollte ich dann meinen Fernseher wieder einschalten, um das Neueste vom Fußball mitzukriegen. Und was soll ich Ihnen sagen, der Fernseher ist platt. Und nun fängt ja erst Mal das ganze Theater mit gucken, reparieren, telefonieren, Ersatzgerät und was weiß ich nicht noch alles – aber das ist eine andere Geschichte……… |
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Schweiz-16.6.2006
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