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Es waren dabei ... 



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15.- 17.April 2011 - Treffen des USA-Stammtisch am Diemelsee

Als langjährige Anhänger der USA-Seite wollten wir dieses Jahr an dem jährlichen Treffen einiger Stammtisch-Mitglieder auch mal dabei sein.
Bisher waren wir zu diesem Termin immer unterwegs oder verhindert, aber dieses Mal wollten wir nichts dazwischen kommen lassen. Also meldeten wir uns an.
Trotzdem waren wir unsicher, ob wir zeitlich alle Termine schaffen könnten. Deshalb beschlossen wir, erst Samstag morgen anzureisen und zwar mit unserem
Wohnmobil zwecks Bett vor der Haustür. Wäre blöd gewesen ein Zimmer reservieren zu lassen und dann nicht kommen zu können.
Aber alles klappte planmässig. Und so fuhren wir los Richtung Diemelsee und den Ort Herrlingshausen.

Susanne Wöhler ist seit Jahren die Chefin bei der Planung dieser Treffen. Und so brauchten wir nur zu ihrer Firma hinzufahren und einfach "Hallo" zu sagen -
dachten wir. Aber es war noch niemand da, als wir um 11:00 Uhr dort eintrafen. Kein Wunder, war doch das Treffen am Vortag bestimmt stimmungsvoll und lang gewesen.
Also dachten wir uns, drehen wir mal ´ne Runde um den Diemelsee - soll ja ein Naherholungsgebiet sein. Als erstes fiel uns auf, dass der See gestaut ist und man über
eine alte, aber sehr stabil aussehende Brücke fahren musste. Das nächste war, dass es nicht nur viele schnuckelige Gasthöfe und Hotels gab, sondern auch ein paar
Dauer-Campingplätze. Landschaftlich ist die Gegend ein Traum, besonders um diese Jahreszeit. Grün, hügelig, kurvig für Autos und steil für Wanderer - kurz
-ideal für einen Urlaub.

Als wir ne ´gute Stunde später wieder bei Susanne eintrudelten, war die Werkstatt offen und Susanne und Claudia räumten schon mächtig auf. Klar bemühten wir uns
direkt einen guten Eindruck zu machen und halfen mit. So nach und nach trudelten noch ein paar Helfer ein. Als wir fertig waren, gingen wir runter in einen Gasthof
in dem sich ein weiterer Teil der Teilnehmer befand - sie tranken gerade Frühstück. War ja auch schon nach 12:00 Uhr ...!
Eine weitere Gruppe war noch unterwegs, die Wandervögel, die die Gegend erkunden und geniessen wollten.
Susanne gab uns in ihrem Ort dann noch eine Unterrichtsstunde in Geschichte. Wir machten alle ein hübsches Gesicht, soweit das möglich war für ein Foto und dann ging es zu
Fuss 300 Meter bis zu Susannes Werkstatt.
Mittlerweile waren auch die Wanderer eingetroffen und wir stellten eigentlich fest, dass das eine riesige Truppe war. Über 40 Teilnehmer und keinen davon kannten wir
eigentlich. Da haste dann doch Probleme Dich mit den Namen auszukennen und wer zu wem gehört.

Bei Susanne war derweil Kuchen aufgefahren worden, meist Mitbringsel der Teilnehmer. Und ich muss sagen, da waren viele lecker anzusehende Kuchen dabei.
Und es blieb auch nichts von den vielen Leckereien übrig. Da die Sonne üppig schien, wurden die Tische und Bänke nach draussen verfrachtet und man konnte so mit
dem einen oder anderen zusammen sitzen und reden. Nein, weniger über USA, sondern z.B. über eine 3D-Kamera Marke Eigenbau und die tollen Fotos damit.
Überhaupt - es wurde fotografiert, was das Zeug hielt. Und ich weiss schon, dass da tolle Fotos dabei herausgekommen sind.
Aber nicht nur das - eine Band hatten wir auch. Und wenn dann da herum merkwürdige Menschen mit noch merkwürdigeren Brillen rumstehen, mitsingen und klatschen-
da kommt einem dann doch Zweifel wo wir hier gelandet sind - bei den Aliens? Kurz, es war ein Klasse Nachmittag mit viel Spass.

Gegen Abend wurde es dann kühler, man ist eben nicht am flachen Niederrhein, sondern im bergigen Sauerland. Und so wanderten die Tische und Bänke wieder
in die Werkstatt und anstatt Kaffee und Kuchen gab es Bier und Grill und wieder supertolle Salate aller Art und Geschmacksrichtungen. Und auch der Verdauungsschnaps
- oder Aufwärmlikör fehlte nicht.
Und wie es so ist, man redet und redet über Gott und die Welt und Amerika. Man lernt nette neue Menschen kennen. Bekommt noch den einen oder anderen Tipp
für den nächsten Amerika-Trip und lacht viel.

Wir haben den Abend genossen und wir werden, wenn irgend möglich, nächstes Jahr wieder kommen. Eines haben wir allerdings nicht hingekriegt: alle zuzuordnen und
uns Namen zu merken. Aber beim nächsten Mal wird das bestimmt besser. Und die, die wir zuordnen konnten und deren Namen wir wissen, sind uns in besonderer Erinnerung - schon wegen der guten Gespräche.

Am Sonntag morgen fuhren wir dann mit unserem rollenden Hotel gegen 9:00 Uhr Richtung Heimat. Die anderen wollten zum Teil aufräumen helfen, aber keinesfalls
vor 11:00 Uhr. So haben wir Glück gehabt, der Putzeimer ging an uns vorüber...
Fazit dieses Treffens: ein rundum gelungenes Fest dank einer supertollen Organisation. Prima Typen allen Alters, viel Spass, viel Lachen, viel Reden.